Diese Überschrift ist irreführend und wohl schlecht gewählt. Man könnte ja jetzt sagen: „änder sie doch!“ Aber mir fällt nichts treffenderes ein.
Ich habe jetzt alle Hände voll zu tun, meine wissenschaftlichen Projekte voranzutreiben und die Musik muss einfach mal „einen Gang zurückschalten“. Es ist nun nicht so, dass ich mich überarbeite, aber meine Projekte sind sehr zeitintensiv. Gerade sitze ich z.B. im PC-Pool und lasse den Rechner rechnen. Dies tut er schon seit einer halben Stunde und es ist immer noch kein Land in Sicht. Diese verdämlichten Residuen wollen sich einfach nicht einstellen. Naja, so sitze ich also rum, um in einer halben Stunde das ganze noch mal zu machen, weil ich wieder irgend etwas falsch eingestellt habe.
Dazu kommt die FEM-Berechnung, die nun auch einer Netz-Verfeinerung bedarf. Also ebenso rumsitzen. Wenigstens kann ich das zu Hause machen, da kann ich nebenbei Gitarre/Bass spielen, Rauchen und Whisky trinken.
Da nun am Wochenende Chan Yong kommt, werde ich nächste Woche nicht im Művészetek Palótája auftreten, was mir aber auch ganz recht ist. Der Aufwand von 3 x 12 Stunden Proben für ein Konzert, das ich nicht einmal mag (Chorwerke aus den berühmtesten Opern, also echte Schager), wäre Grund genug es nicht zu tun. Nun ist aber Chan Yong da, dem ich es anhängen kann, wie praktisch.
Freitag habe ich mit dem JAM Chor einen Auftritt. Wir sind Backgroundchor für eine Rockband. Das wird bestimmt lustig.
Wie ich es auch immer formuliere, es steht Weihnachten vor der Tür. Bekannter Weise gehören Chöre und Weihnachten aber zusammen, was heißt: Zähne zusammenbeißen und ein wenig ranklotzen.
Ab Mitte nächster Woche bin ich in der heißen Phase! Und das sowohl universitär als auch musikalisch. Aber ich werde bereit sein!
