Attila Fritzsch in Ungarn!

24.August.2006

Was bisher geschah

Gespeichert unter: News — Attila @ 22:41

Man denkt immer, dass ein Auslandsaufenthalt während des Studiums keine große Sache ist. Das habe ich auch gedacht!

Schon seit Beginn des Studiums wusste ich, dass ich unbedingt auch im Ausland studieren will und so habe ich mich vor nunmehr 1 1/2 Jahren kurzfristig entschlossen nach Frankreich zu gehen. Das war allerdings eine etwas zu kurzfristige Aktion und ich habe sämtliche Bewerbungsfristen verpasst. Außerdem konnte ich damals kaum Französisch.

Dieser verspätete erste Schritt war aber der Grund, dass ich es im darauffolgenden Sommer, also 2005, fristgemäß und mit sehr viel Aufwand geschafft habe, beim DAAD (Deutschen Akademischen Austausch Dienst) meine Bewerbung abzugeben, diesmal für Ungarn.

Die Idee in Ungarn zu studieren erscheint wegen meinen ungarischen Wurzeln für viele vielleicht sehr naheliegend, aber tatsächlich habe ich es erst nach einer langen, durchzechten Nacht geschafft, diesen Gedanken überhaupt zu fassen. Also habe ich mich informiert und die BME (Budapesti Müszaki és Gazdaságtudomanyi Egyetem) in Budapest gefunden, die meinen Vorstellungen vor allem in dem Schwerpunkt Akustik sehr entgegen kam. Seither war ich begeistert nach Budapest zu gehen!
Ich bin in jenem Sommer an der BME gewesen und habe mir die Uni angeschaut und mithilfe des Erasmusoffices vor Ort versucht zusätzlich zur DAAD-Bewerbung eine Erasmuspartnerschaft aufzubauen. Im Winter habe ich mich dann auch bei Erasmus für die BME und für Lyon und Toulouse in Frankreich beworben und habe deshalb extra einen Französischkurs besucht. Gerade als die Erasmus-Bewerbungen weggeschickt waren, hatte ich das Vorstellungsgespräch beim DAAD in Bonn, die mich widererwarten genommen haben.

Und so komme ich nach Ungarn. Ich hatte auch für Lyon eine Zusage, aber ich wollte wirklich lieber in Ungarn studieren. Das lag zum Einen daran, dass ich dort sowohl auf ungarisch als auch auf englisch studieren kann und werde. Der Plan sieht vor, dass ich im ersten Semester in das englische Erasmusprogramm einsteige (Die BME hatte bisher wohl nicht viele Austauschstudenten außerhalb des ERASMUS-Programms) und im zweiten Semester dann nur noch auf ungarisch studiere.

Zum Anderen ist Budapest eine wirklich herrliche Stadt und Ungarn mein „Mutterland“! Es heißt also: „Back to the roots“!

Und so stehe ich nun da und warte auf den Start!

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